Michaela Georgius

Seit wann wirkst Du in der Arbeitsgemeinschaft Leipzig aktiv mit?

Seit 2013.

Was verstehst Du unter „Arbeit“?

Ich übe „Arbeit“. Sie hat so viele Facetten, wie mein Leben. Sie ist mein Leben und ist es nicht. Ich kann sie nicht abtrennen und deshalb übe ich mich in Jonlage mit meinen Ressourcen, denn Arbeit ist etwas Aktives (selbst wenn man das manchmal nicht sieht). In beruflicher Hinsicht ist sie mir manchmal Mittel zum Zweck, totale Erfüllung, nötiges Übel, fröhliches (Er-)Schaffen, Belastung, aber auch Erleichterung. Alles ist ok, solange die Bälle nicht herunterfallen.

Was bedeutet Gemeinschaft für Dich?

Ich bin immer wieder verblüfft, wo mich Gemeinschaften gedanklich und physisch hinbringen. Oft bringen Gemeinschaften in mir etwas zum Klingen, was ich allein nicht wahrgenommen habe und dann sind plötzlich Dinge möglich, die ich nicht für möglich gehalten hätte. Die Kraft der Verbundenheit ist schön.

Was fällt Dir zum Thema Leipzig ein?

Leipzig ist gewissermaßen einer meiner Ursprünge, der lange Zeit meines Lebens keine Rolle spielte, bis ich hierher zog. Leipzig bietet mir heute viele Möglichkeiten, mich zu entfalten. Es gibt nichts Fertiges, was ich sehr liebe und jede Menge kleine und große, mutige, intelligente, kulturelle Dinge passieren.

Zu welchen Fragen und Themen kann man sich an Dich innerhalb der Arbeitsgemeinschaft wenden?

Mein Steckenpferd ist der künstlerisch/kreative Bereich, den ich für mich durchwandere, durchleuchte, kartiere, umgrabe, neu aussäe usw. Wer darauf neugierig ist und wer auf diesem Gebiet Mut zugesprochen braucht, möge sich bei mir melden.

Wie erreicht man Dich und kann man mit Dir zusammenarbeiten?

Über das Kontaktformular der AG.

Wofür bist Du dankbar?

Momentan für ein leckeres Stück Kuchen.

Stand 06.10.2016